Steuererklärung führt zu Schock

Der Fernsehbeitrag zum Thema Rentensteigerung

Rentensteigerung – Was ist zu beachten? Ein Beitrag des NDR

 

Rentensteigerung zum 1.Juli

Das Wort „Steuererklärung“ ist für viele Rentner eine ferne Erinnerung. Bis 2005 blieben Rentner vom Fiskus verschont. Pensionäre fanden das ungerecht, sie mussten jedes Jahr brav beim Finanzamt ihre Pensionen versteuern. Auslöser der Reform war die Klage eines genervten Pensionärs gegen diese Ungerechtigkeit. Das Bundesverfassungsgericht hatte ein Einsehen und gab dem Pensionär Recht. Leider war das Ergebnis nicht wie erhofft. Seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 6. März 2002 (Aktenzeichen 2 BvL 17/99) sollte es in Zukunft Pensionären und Rentnern gleich schlecht gehen. Der Getzgeber musste nachsitzen und änderte das Einkommensteuergesetz, die Einkommensteuer-Durchführungsverordnung und weitere zehn Gesetze und Verordnungen…..mit deutscher Gründlichkeit.

Das böse Erwachen

Am Anfang war alles ganz harmlos und keiner bemerkte die dunklen Wolken am Horizont. Aber das ferne Grummeln wird lauter und das Unheil es zieht nicht vorbei. Spätestens im nächsten Jahr entlädt sich das Donnerwetter. Ab 2019 werden teure Verspätungszuschläge fällig. Das Finanzamt kennt jeden Steuerbürger ganz genau. Hinter jeder Steueridentifikationsnummer versteckt sich ein Berg an Informationen über gesetzliche Rentenhöhe, Betriebsrente, Krankenversicherungsbeiträge und noch einiges mehr. Wir sind gläserne Bürger.
Im Zeitalter von Computerprogrammen und Analysetools ist es nur eine Frage der Zeit, wann ein Brief vom Finanzamt ins Haus flattert. Dann ist es aber oft schon zu spät und Strafen unvermeidbar.

Werden Sie aktiv!

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um die Zügel in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden.
Wir wissen, wie groß die Verunsicherung unter den Rentnern ist. Fangen wir deshalb mit den guten Nachrichten an:

Sie brauchen keine Angst zu haben!
Ihre Steuererklärung ist schnell erledigt!
Sie müssen sich fast um nichts selber kümmern!
Für die Steuererklärung 2017 haben Sie mit uns an Ihrer Seite noch bis zum 31.12.2018 Zeit!
Der Service ist gut und nicht teuer!

Wie hoch darf meine Rente sein?

Für die Wermutstropfen sind Sie jetzt gewappnet. Alle Rentner müssen sich über ihre Steuerpflicht selber informieren. Das Finanzamt muss sie nicht zur Steuererklärung auffordern. Sie haben immer den Schwarzen Peter in der Hand. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Die Zahl der steuerpflichtigen Rentner ist seit 2013 stetig gestiegen. Die Rentenanpassungen sind „Schuld“ daran. Die Renten sind schneller gestiegen als der steuerfreie Grundfreibetrag. Wegen der Rentenerhöhung im Juli werden wieder 54.000 Rentner zusätzlich Einkommenssteuern zahlen müssen.

„Wie hoch darf meine monatliche Rente sein?“ Das ist zur Zeit die am häufigsten gestellte Frage. Ganz grob kann man das mit 1.450 € beantworten, aber ganz soo einfach ist es dann doch wieder nicht.

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Grenzen bis zu der eine gesetzliche Rente nicht steuerpflichtig ist. Voraussetzung ist, dass keine weiteren Einkünfte wie Arbeitslohn, Betriebsrenten oder Vermietungseinkünfte vorliegen.

Berücksichtigt wurde der Werbungskostenpauschbetrag für Rentner in Höhe von 102 Euro, der Sonderausgabenpauschbetrag in Höhe von 36 Euro und die abzugsfähigen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Für Ehepaare und eingetragene Lebenspartnerschaften verdoppeln sich die Beträge.

Jahr Monatliche Bruttorente

2005 und früher 1.483 Euro

2006 1.441 Euro

2007 1.408 Euro

2008 1.383 Euro

2009 1.350 Euro

2010 1.317 Euro

2011 1.283 Euro

2012 1.266 Euro

2013 1.251 Euro

2014 1.225 Euro

2015 1.208 Euro

2016 1.167 Euro

2017 1.158 Euro

Hier können Sie den Schnelltest machen. Sie bekommen eine kostenlose Auskunft von uns, ob Ihre Rente steuerpflichtig ist.

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